Samstag, 19. Februar 2011

Adieu Phnom Penh

In ein paar Stunden startet mein Flieger nach Singapore, mein Abenteuer ist damit bald zu Ende. Habe heute Morgen den Sonnenaufgang über dem Mekong genossen. (Bilder wie immer anklickbar)



Dann stand noch vor dem Frühstück ein Besuch auf dem Markt auf dem Programm. Schliesslich will ich müde sein, heute Abend, damit ich möglichst lange Zeit meines 13-stündigen Fluges schlafen kann. Das würde einem Jetlag extrem vorbeugen.

Hier aber noch ein paar Marktimpressionen:








 Durian-Frucht: Der begehrte süsse Gestank, viel besser auf der Zunge als in der Nase. 

 Frische Kokosnüsse.
Fahrradrikschas.
Ganz frisch auf den Tisch. Ihnen wird der Hals erst zu Hause umgedreht.
 Hier wurde bereits umgedreht.






Freitag, 18. Februar 2011

Letzter ganzer Tag in Kambodscha

Heute stand eine abenteuerliche Busfahrt von Sihanoukville nach Phnom Penh auf dem Programm. Ich war der erste, der ein Ticket für die heutige Busfahrt gekauft hatte. Und deshalb hatte ich mir den Platz Nummer 2 reserviert, ganz vorne, oben im Bus, wo man die beste Aussicht hat und zudem die Beine am besten strecken kann. 


Nach dem Besteigen des Busses war mein Platz aber schon besetzt, von einer adleräugigen mittelalterlichen Giftnudel, die nun steif und fest behauptete, dies sei ihr Platz. Als ich mich auf die Suche nach der Platzanweiserin machte, stand sie auch auf und verschwand mit all ihrem Plunder grummelnd ein paar Reihen weiter hinten.


Mein Nebensitz wurde schliesslich von einer jungen kambodschanischen Mutter mit einem etwa Fünfjährigen und einer etwas 2-jährigen konstant schreienden süssen kleinen Tochter besetzt. Ich freute mich natürlich sehr.


Fünf Minuten nach der Abfahrt  schlief die Kleine dann ein und war gar nicht mehr laut - nur noch süss.


Nach einer halben Stunde stürzte ein Fahrgast von den hinteren Reihen nach vorne, an mir vorbei, die Treppe herunter. Er erhielt einen Plastiksack und dann ging eine rund eineinhalb-stündige Kotzerei los. Der Typ unterhielt mit seinem Würgen, Ächzen, Stöhnen den ganzen Bus. War ein Säckchen voll, wurde es einfach aus dem Fenster geschmissen und so fort. Das ging so bis zur Mittagspause auf halber Strecke. Wir brauchten mit unserem Express-Bus für 115 km, rund 3 Stunden.


Die Pause nutzte unser Patient, indem er mit kräftigen Appetit eine fettige Schweinerei mit Reis vertilgte. Ob er wohl zu unserer Unterhaltung und Ergötzung engagiert wurde? Entgegen allen schlimmen Erwartungen blieb der Typ dann für den Rest der Fahrt auf seinem Sitz. 
Dafür kotzte die Kleine ein halbe Stunde vor der Ankunft neben mir hemmungslos auf den Boden. Ganz Gentleman packte ich aus meinem Rucksack ein Päcklein Papiertaschentücher, damit die Sauerei wieder in Ordnung gebracht werden konnte.


In der Folge hatten die beiden Kleinen grosse Freude am Rest der Taschentücher. Dreilagige waren ihnen offenbar noch nie begegnet. Und so machten sie sich einen Spass daraus, den Rest der Packung in einzelne Lagen zu zerlegen und diese dann in kleine Fetzchen zu zerreissen, die sie dann in die Luft warfen. Leise rieselt der Schnee, sagte ich mir und betrachtete dies als Vorbereitung auf das kühlere Klima, das mich in der Schweiz ja erwartet.


Die letzte Nacht verbringe ich im Paragon-Hotel, das nur durch eine Strasse vom Mekong getrennt ist. 


Hier ein paar Abendimpressionen von meinem Balkon aus (Bilder wie immer anklickbar):









Und auf dem Balkon das Aufgehen des Vollmondes über dem Mekong zu verfolgen, ist ein würdiger Abschluss meiner Reise.




... würdiger jedenfalls, als wenn man das Land in einem Sarg verlassen müsste. Das Geschäft ist nur ein paar Schritte von meinem Hotel entfernt.



Donnerstag, 17. Februar 2011

Abschied von Sihanoukville

Mein letzter Tag am Golf von Thailand ist auch schon bald Geschichte. Morgen geht es zurück nach Phnom Penh und von dort einen Tag später nach Singapore und dann nach Hause. So stand der heutige Tag im Zeichen von Ausspannen, Mani- und Pédicure, einem letzten Strandspaziergang und einer letzten Thaimassage.(Bilder wie immer anklickbar)


So werden hier leider noch die letzten schönen Strände zugebaut;-{

Zum Schluss noch ein ganz dezent bearbeitetes Bild:


Inselimpressionen

Boottrip auf die Bambusinsel (Bilder anklickbar) :


 
 Details am Strand.







Kehrseite der Medaille.







Mittwoch, 16. Februar 2011

Grüne Fee in Kambodscha

Ja, es geht bald nach Hause! Heimatliche Gefühle beschlichen mich bereits jetzt, als ich folgendes Schild sah:

Die Grüne Fee hat also auch den Weg nach Sihanoukville gefunden! Gut, das Angebot kann nicht mit jenem in der Grünen Fee  Solothurn mithalten. Die Auswahl beschränkt sich auf ein paar wenige Absinths, und die Degustation verläuft hier auch viel profaner. Aber immerhin: Für ein paar heimatliche Gefühle reicht das allemal.

Auch das Interieur ist dem wärmeren Klima  angepasst:


Dienstag, 15. Februar 2011

Khmer-Kochkurs

Habe gestern in Sihanoukville einen Kochkurs gemacht.  Denn nicht nur die Thaiküche ist lecker, sondern auch die kambodschanische. (Bilder anklickbar)

Mein Arbeitsplatz.

 Zucker, Knoblauch und Peperoncini werden gemörsert - Bestandteile für eine süssaure Sauce zu den ...
... Frühlingsrollen im Reiskokon.
 Mhmm!
 Kambodschanische Fischsuppe.
 Bananenblattkörbchen basteln für den Amok-Fisch.
 Lok Lac: Rindsfilet à la Cambodge.
Dessert: Sticky Rice with Mango and Coconut