Donnerstag, 10. Februar 2011

Adieu Phnom Penh

Nach dem Besuch der Killing Fields wollte mich mein Tuktuk-Fahrer als Aufheiterung zu einem Schiessstand bringen. Ich hätte ihm beinahe eine runtergehauen. Darauf wollte er mich zum russischen Markt führen.

An diesem Beispiel sieht man, dass viele junge Menschen in Kambodscha, die nach 1979 zur Welt gekommen sind, ein sehr distanziertes Verhältnis zu dieser Zeit haben. Unser Führer in Angkor sagte auch, dass das Thema Pol Pot in den Schulen nur flüchtig behandelt werde.

Aber vielleicht ist es auch besser, wenn man diese schlimmen Ereignisse nicht jeden Tag als schweres Gepäck mit sich herumschleppen muss. Trotzdem: Vergangenheitsbewältigung tut not.

Ich jedenfalls habe den Nachmittag in meinem Hotelzimmer verbracht.

Hier noch ein paar Impressionen vom FCC, vom Foreign Correspondent Club, der nicht nur im Film "The Killing Fields" (Schreiendes Land) 1984 eine wichtige Rolle gespielt hat. Hier sassen die Auslandkorrespondenten, als in Kambodscha Pol Pot die Macht übernahm und berichteten unter immer schwieriger werdenden Verhältnissen aus diesem Land.


FCC Aussenansicht


Blick vom FCC auf den Mekong.


FCC von Innen. 

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